Schlechte Nachricht, die Erste: Landwirtschaftsministerium gegen Pestizidreduktion

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Teil der Bestrebungen, die Biodiversitäts- und Klimaziele des European Green Deal zu erreichen, sollte es unter anderem sein, eine gut durchdachte Strategie zur Minimierung der Risiken und Auswirkungen von Pestiziden auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu entwickeln. 

Doch die EU-Kommission hat ihren Mitgliedsländern eine nur mangelhafte Umsetzung der Richtlinie für die nachhaltige Nutzung von Pestiziden attestiert und will diese nun optimieren, um die darin festgelegten Ziele doch noch zu erreichen.

Während Frankreich den Vorstoß der Kommission unterstützt und andere diesen zumindest nicht aktiv ablehnen, scheint das österreichische Landwirtschaftsministerium explizit gegen die Reduktion von Pestiziden zu arbeiten. 

Wenn es nach der österreichischen Vertretung geht, sollen auch Maßnahmen zum Schutz von bestäubenden Insekten nicht per Gesetz gesichert werden. Und das, obwohl die Nützlichkeit dieser kleinen Tierchen sowohl für die Umwelt als auch den Menschen wohl außer Frage steht.

Diese Vorgehensweise lässt erahnen, dass hier wohl die Interessen einer gewichtigen Lobby über die der Allgemeinheit und unserer Ökosysteme gestellt wird.

Zum Artikel der Umweltorganisation Global 2000

 

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